Vollkorn, aber wirklich das volle Korn!

In frisch gemahlenem Vollkornmehl sind alle Bestandteile des Getreidekorns enthalten:

  • Da ist die Kleie noch drin, die wertvolle Balaststoffe für einen gesunden Darm enthält.
  • Da ist der Keimling noch drin, der wertvolle Fette und Vitamine enthält, die unsere Körperzellen täglich brauchen.
  • Da sind die Mineralstoffe noch drin, Calcium für die Knochen, Magnesium für die Muskeln und Eisen fürs Blut.
  • Da ist das korneigene Vitamin B1 noch drin, das für unsere Nerven unerlässlich ist.

Das ganze Getreidekorn ist eine "natürliche Konserve", das heißt, es ist gut lagerfähig, bei trockenen luftigen und kühlen Bedingungen. ->deshalb bekommen wir 2-3 mal in der Woche frisch gemahlenes Mehl geliefert. Wird das Korn gemahlen, wird es zu einer verderblichen Ware.

Vergleichen Sie es mit einem Apfel, dieser wird auch nicht in geriebener Form gelagert. Das ganze Getreidekorn bietet uns, egal ob fein oder grob gemahlen, ein wertvolles Nährstoff-Potpourri.

Dies gilt es im Interesse unserer Gesundheit zu erhalten.

Voll Gesund - durch vollwertige Ernährung
  • Ballaststoffe heißen Fitness für den Darm
  • Ballaststoffreiche transportieren Vitamine und binden Giftstoffe
  • Das volle Korn und seine wertvollen Vitalstoffe
  • Vollkornrezepte sättigen und sind sehr gesund
Ballaststoffreiche Kost sorgt für eine gute Gesundheit - Wenn wir bedenken, dass über den Darm alle wichtigen Stoffwechselvorgänge stattfinden, so erklärt sich auch, warum unser Darm fit gehalten werden muss.
So hieß es auch in einem zwar drastischen, aber nicht zu unterschätzendem alten Spruch : Leben und Tod liegen im Darm.

Was sind Ballaststoffe?

Von der Namensgebung könnte man meinen, dass es sich um unnötigen Ballast handelt. Ballast, bzw. der inzwischen international verwendete Begriff Faserstoffe, gehören zur Reihe der Vitalstoffe. Den höchsten Anteil von Ballaststoffen
finden wir mit 5 bis 10% im Getreide und hier besonders in den Randschichten.

Die Bezeichnung Ballaststoffe stammt aus dem Jahre 1860. Wissenschaftler verstanden unter diesem Begriff die gesamten unverdaulichen Bestandteile der Nahrung. Weil man früher die unverdaulichen Werte nicht richtig einzuschätzen wusste, wurde deren wichtige gesundheitliche Bedeutung lange verkannt. In den vergangenen Jahren ist der Verzehr an
Ballaststoffen deutlich zurückgegangen. Im Jahr 1880 wurden noch pro Person und Tag 65,5g Ballaststoffe verzehrt.
Im Jahre 1972 waren es nur noch 11,6g. Gleich gehend mit dieser Entwicklung ist auch die Zunahme der ernährungsbedingten Krankheiten.

Tagesbedarf

Empfohlen werden pro Tag ca. 30 Gramm Ballaststoffe. Ein gesundes leckeres Müsli am Morgen, oder 2 Scheiben Vollkornbrot oder 1 große Portion Bohnen würden unseren Tagesbedarf schon decken.

Ballaststoffe sind unentbehrlich für:
  • Verdauung
  • Vitaminaufnahme in den Stoffwechsel
  • Speisevolumen
  • Sättigungsgefühl
  • Fließverhalten von Magen zu Darm
  • Verhindern Stress bei der Verdauung
Gute Gesundheit und gute Verdauung durch genügend Ballaststoffe

Ballaststoffe: helfen schädliche Gifte im Körper zu binden.
Ballaststoffe: transportieren Cholesterin aus dem Körper
Ballaststoffe: helfen Fett abzubauen
Ballaststoffe: senken den Säuregehalt im Dickdarm
Ballaststoffe: verhindern die Entstehung von Tumoren im Darm
Ballaststoffe: sind Träger wichtiger Vitaminev
Ballaststoffe und Fett bzw. Cholesterin

Menschen mit einem Cholesterinproblem sollten in erster Linie ihre Ernährung umstellen. Ballaststoffe binden
Gallensäure an sich. Auf diese Weise hindern sie bestimmte fettaufspaltende Enzyme an der Arbeit.
So wird die Fettaufnahme des Körpers produziert. Ballaststoffe wirken besänftigend auf das Cholesterinlabor in der Leber. Dadurch wird weniger körpereigenes Cholesterin produziert.

Nicht zuletzt reinigen Ballaststoffe die Zähne.
Die Faserstoffe in den Ballaststoffen müssen länger gekaut werden. Bei diesem Prozess massieren wir das Zahnfleisch, kräftigen den Zahnschmelz und schütten Zuckerreste aus den Zähnen. Dabei wird viel Speichel produziert, der desinfizierend wirkt und Enzyme produziert, die den Zucker spalten.